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Donnerstag, 17. Februar 2022

Rezension Emelie Schepp - Rachezeit

 Autorin: Emelie Schepp
Buchtitel: Rachezeit 
Genre: Thriller 
Format: Taschenbuch 
ISBN: 978-3-7341-0889-1
Preis: 11,00 €
Seitenzahl: 432
Erscheinungstermin: 20.12.2021
Verlag: Blanvalet Verlag 

Eine Anwältin sollte stets die Wahrheit herausfinden. Was aber, wenn sie diese vertuschen muss?

Das spektakuläre Finale der Bestseller-Serie aus Schweden!

Inhalt
Auf Youtube verbreitet sich das Video eines jungen Mannes – der Sprengsatz an seinem Körper könnte jeden Moment in die Luft gehen. Verzweifelt versucht das Team von Kriminalinspektorin Mia Bolander den Ort zu identifizieren, an dem das Opfer versteckt ist, doch sie kommen zu spät … Die Staatsanwältin Jana Berzelius wird in die stockende Ermittlung hineingezogen. Bislang war es immer ihre Aufgabe, die schonungslose Wahrheit herauszufinden. Diesmal jedoch muss Jana alles dafür tun, um sie zu verbergen. Denn die Zeit für ihre Rache ist gekommen, und an ihren Händen klebt Blut...


Rezension
Rachezeit ist der finale Band der Jana Berzelius-Reihe aus der Feder von Emelie Schepp. 
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Blanvalet Verlag & Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 
Meine Meinung
Als ich auf das Buch aufmerksam geworden bin, war mit nicht bewusst, dass es bereits ein sechster Band einer Reihe ist. Es wird aber damit geworben, dass man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann. Das hab ich gerade am Anfang des Buches ganz anders empfunden. 
Gerade im ersten Drittel des Buches war für mich die Handlung doch teilweise sehr verworren, und ich glaube, dass ich das nicht so extrem empfunden hätte, wenn ich bereits Vorkenntnisse in dieser Reihe gehabt hätte. 
Gerade die Hauptfigur Jana Berzelius war für mich durchgehend nicht greifbar, und ich glaube, es wäre hilfreich gewesen, wenn ich gewusst hätte, was ihr in den vorherigen Bänden passiert ist. 
Ich konnte mich auch bis zum Schluss nicht festlegen, ob ich ihre Handlungen verstehen kann oder eben nicht. 
Das Buch wurde ja als Abschluss der Reihe angekündigt, aber das Ende wirkte für mich eher so, als würde es weitergehen. 
Fazit
Ich hätte echt Schwierigkeiten, diese Geschichte richtig zu greifen, aber das letzte Drittel hat für mich noch einiges herausgeholt. 

⭐⭐⭐⭐



Montag, 26. Juli 2021

Rezension Lina Bengtsdotter - Mohnblumentod

 Autorin: Lina Bengtsdotter
Buchtitel: Mohnblumentod 
Genre: Thriller 
Format: Paperback 
ISBN: 978-3-328-10397-4
Preis: 13,00 €
Seitenzahl: 384
Erscheinungstermin: 14.06.2021
Verlag: Penguin Verlag 

Ein leerer Kinderwagen. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Jede Spur eine Sackgasse.

Klappentext
In Karlstad wird ein neun Monate altes Baby entführt. Das reiche Elternpaar steht unter Schock, die Medien berichten sensationsheischend über die vergebliche Suche. Eine Lösegeldforderung bleibt aus, vielversprechende Spuren verlaufen im Sand – doch dann erhält die brillante Stockholmer Kommissarin Charlie Lager einen Hinweis, der alles verändert: Der Fall scheint mit ihrer eigenen Familie und ihrer Vergangenheit verknüpft, die sie für immer begraben wollte. Mit jeder Stunde, die verstreicht, werden die Chancen geringer, das junge Leben zu retten. Charlie ist gezwungen, sich nicht nur um Beatrice‘ willen bis an ihre Grenzen zu treiben – sondern auch aus Angst um sich selbst.


»Am Himmel der Krimis gibt es einen neuen Stern. Das Debüt von Lina Bengtsdotter vereint alle Zutaten eines perfekten Schwedenkrimis.«

Rezension
Mohnblumentod ist der dritte Band aus der Reihe um die Ermittlerin Charlie Lager aus der Feder von Lina Bengtsdotter. 
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Penguin Verlag & Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 
Meine Meinung
Auch der dritte Band dieser Reihe ist von Beginn an extrem spannend. 
Die Ermittlerin Charlie Lager ist ein gebrochener Charakter, der nach wie vor mit unverarbeiteten Geschehnissen in ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Sie betäubt den Schmerz mit Alkohol, Medikamenten und Sex, ist aber im Job weiterhin extrem engagiert. 
Auf der Suche nach der kleinen Beatrice tun sich wieder einmal schlimme, menschliche Abgründe auf, sowohl auf Täter- als auch auf Opfer-Seite. Und es zeigt einmal mehr, dass man den Menschen eben nur vor den Kopf schauen kann, und nicht hinein. 
Ich wollte das Buch nur kurz a lesen, und war dann direkt zur Hälfte durch. Es ist so spannend, wie seine Vorgänger und zeigt einmal mehr, dass die Skandinavier einfach ein Händchen für gute Kriminalromane und Thriller haben. 
Fazit
Mohnblumentod setzt die Reihe rund um Charlie Lager perfekt fort, und lässt einem kaum Zeit einmal durchzuatmen. Ich bin sehr gespannt, wie es mit dieser Reihe weitergehen wird. 
Eine ganz große Leseempfehlung von mir. 

⭐⭐⭐⭐⭐





Donnerstag, 10. Juni 2021

Rezension Anders de la Motte - Bluteiche

 Autor: Anders de la Motte
Buchtitel: Bluteiche
Genre: Thriller 
Format: Paperback 
ISBN: 978-3-426-30743-4
Preis: 14,99 €
Seitenzahl: 432
Erscheinungstermin: 01.04.2021 
Verlag: Droemer Knaur Verlag 

Klappentext
In der Walpurgisnacht 1986 wird ein 16jähriges Mädchen im Wald neben einem Schloss in Österlen ermordet. Alles wirkt, als habe man sie bei einem Ritual geopfert. Ihr Stiefbruder wird schließlich für die Tat verurteilt, und kurz darauf verschwindet die ganze Familie spurlos.
Im Frühling 2019 zieht die Ärztin Thea Lind im Schloss ein. Nachdem sie einen seltsamen Fund in einer uralten Eiche gemacht hat, steigt ihre Faszination für die Tragödie aus der Vergangenheit, die sich direkt neben ihrem neuen Zuhause zutrug. Je mehr Ähnlichkeiten sie zwischen der Kindheit des getöteten Mädchens und ihrer eigenen schmerzhaften Vergangenheit entdeckt, desto mehr ist sie überzeugt davon, dass die Wahrheit über diese Nacht nie ans Licht kam.
Und dass der Frühling 1985 vielleicht mehr Opfer gefordert hat... 




Rezension
Bluteiche ist für mich das zweite Buch, das ich von Anders de la Motte gelesen habe. 
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Droemer Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 
Meine Meinung
Bluteiche hat wieder ein sehr interessantes Setting zu bieten. Ausserdem sind eine Menge interessante wie auch zwielichtige Charaktere Teil der Handlung. 
Mir gefällt auch, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt wird: Einmal im Jahr 1986(Vergangenheit) und einmal in der Gegenwart. 
Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit der Protagonistin Thea so meine Probleme hatte, und leider bis zum Ende nicht richtig mit ihr warm geworden bin. 
Ausserdem war mir die gesamte Geschichte an manchen Stellen teilweise etwas zu langatmig. 
Fazit
Trotz kleiner Kritikpunkte hat mir Bluteiche insgesamt recht gut gefallen. 
Es war definitiv nicht das letzte Buch, das ich von Anders de la Motte gelesen habe. 

⭐⭐⭐⭐



Samstag, 21. November 2020

Rezension Lina Bengtsdotter - Hagebuttenblut

 Autorin: Lina Bengtsdotter
Buchtitel: Hagebuttenblut
Genre: Thriller
Format: Paperback
ISBN: 978-3-328-10396-7
Preis: 13,00 €
Seitenzahl: 512
Erscheinungstermin: 13.07.2020
Verlag: Penguin Verlag

Sie ist Stockholms
beste Ermittlerin.
Doch dieser Fall kann
sie alles kosten.

Klappentext
Nie wieder wollte Charlie Lager in ihren Heimatort Gullspang zurückkehren. Doch die brillante Stockholmer Ermittlerin ist gezwungen, diesen Schwur zu brechen, als sie von einem ungelösten Fall Wind bekommt: Vor dreißig Jahren verschwand die sechzehnjährige Francesca aus Gullspang und wurde nie gefunden.
Das große verfallene Herrenhaus ihrer Familie steht seitdem leer.
Sobald das düstere Gebäude vor Charlie aufragt, spürt sie, dass ihr dieser Fall alles abverlangen wird - denn sie erinnert sich dunklen an diesem Ort. Und Charlie ahnt, dass sie alles zu verlieren hat:
Wenn sie die Wahrheit um Francescas Verschwinden ans Licht zerrt, könnte sie ihr eigenes Leben für immer zerstören.

Rezension
Hagebuttenblut ist der zweite Thriller aus der Feder von Lina Bengtsdotter. Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Penguin Verlag und vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt.
Meine Meinung
Nach Löwenzahnkind ist dies die zweite Geschichte rund um Stockholms Top- Ermittlerin Charlie Lager
Auch dieses Mal verschlägt es sie wieder in ihren Heimatort Gullspang, allerdings stellt sie diesmal inoffizielle Ermittlungen zu einem fast 30 Jahre alten Fall an. Was sie vorher nicht weiß ist, dass sie familiär in die Ereignisse eingebunden ist. 
Nach und nach tauchen in ihren Träumen Erinnerungsfetzen auf.
Wie der Vorgänger besticht auch Hagebuttenblut mit einem ziemlich düsteren Setting. Die Protagonistin hat selbst mit Alkoholproblemen zu kämpfen, weswegen ihr Chef ihr nahe legt, Überstunden und Urlaub abzubauen. 
Der Schreibstil ist fesselnd und man fliegt nur so durch die Seiten. Kritikpunkte, die ich beim ersten Teil de reihe hatte, tauchen diesmal nicht auf.
Für mich ist die Geschichte vom Anfang bis zum Ende rund. ich hatte eine wirklich spannende Lesezeit.
Allerdings war das Buch an einer Stelle plötzlich zu Ende, wo ich gedacht hab, dass es noch ein bisschen weitergehen könnte mit der Auflösung.
Fazit
Hagebuttenblut ist ein wirklich gelungener Thriller, der definitiv Luft auf weitere Fälle rund um Charlie Lager macht.
Eine Leseempfehlung von mir.

🌟🌟🌟🌟🌟